Der Name der Marke

Naming

Als Namingagentur helfen wir
bei der Findung, Korrektur oder
Bewertung von Namen für Ihr
Unternehmen oder Produkt.

Eine langfristige Entscheidung

Der Name eines Unternehmens oder Produkts ist ein wesentlicher Bestandteil einer Marke. Der Name soll dabei langfristig passen, da ein einmal eingeführter Name oft nicht leicht verändert werden kann. Die Korrektur betrifft heute sehr viele Touchpoints und bei einer gut eingeführten Domain, die mit dem Namen fast immer mitgeändert werden muss, ist eine Veränderung oft überhaupt nur mit Einbußen in der Sichtbarkeit von Suchmaschinen möglich, da die Domain sehr stark vernetzt sein kann und viel Reputation aus der Erwähnung auf unterschiedlichsten Kanälen und Plattformen erhält. Jedenfalls ist es immer besser einen fehlerhaften Namen möglichst bald zu ändern oder bereits zum Start in einen guten Namen zu investieren. Spätere Veränderung sind fast immer mit höheren direkten und indirekten Kosten verbunden.

Eine gute Lösung finden

Wir helfen Unternehmen bei der Namensfindung für Projekte, Start-Ups, Merger, Produkte oder Dienstleistungen. Dabei gilt es, je nach Aufgabe, verschiedene Aspekte zu beachten. Aber ein gut überlegter Markenname ist eine langfristige Investition, die sich bezahlt macht. Hier finden Sie die wesentlichen Kriterien, die ein Markenname auf jeden Fall erfüllen soll.

Kriterien für einen guten Namen

Ein Markenname soll aussprechbar und verständlich sein. Verständlich im Sinne möglichst klar in Aussprache und Schreibweise und ein Ausdruck der Werte und des Themengebiets des Projekts. Ob es den Gegenstand erklärt oder ein Phantasiename ist, kommt auf den jeweiligen Anwendungsfall und die Marktmacht an. Microsoft kann seine Textverarbeitung einfach »Word« nennen. Für andere Firmen wäre dieser Name ein zu allgemeiner Begriff.

Hier die wichtigsten 7 Kriterien für einen guten Namen:

1. Kurz

Nicht jeder Markenname muss extrem kurz sein, aber fast immer ist die kürzere Lösung, die bessere Lösung. Drei oder weniger Silben sind oft eine gute Wahl für einen Markennamen.

2. Leicht auszusprechen

Der Markenname soll einfach und klar ausgesprochen werden können. Verschiedene Sprachregionen müssen dabei oft berücksichtigt werden. Auch der Klang sollte mit der Marke übereinstimmen.

3. Erzählt eine Geschichte

Ein guter Name verweist auf eine Geschichte. Das können die Gründer oder die Gründungsgeschichte sein, aber auch der Kern der Marke oder der USP des Produkts.

4. Hebt sich vom Mitbewerb ab

Der Name soll sich von allen Mitbewerbern klar abheben. Trotzdem ist manchmal eine Verbindung zur Branche nötig. Zwischen diesen beiden Anforderungen befinden sich viele gute Markennamen.

5. Erweiterbar

Nicht für jede Marke am Anfang notwendig, aber immer gut, wenn diese Möglichkeit besteht. Bei manchen Marken ist das ein wesentliches Kriterium, wie Unternehmensmarke und Produktmarken harmonieren. Die Erweiterung kann auch Abwandlungen wie »googeln« als Begriff für eine Suchanfrage oder »twittern« eines »Tweets« wie bei Twitter beinhalten.

6. Suchmaschinenfreundlich

Manche Begriffe sind zwar nicht von anderen Marken besetzt, sind aber häufige Suchbegriffe oder Teile von häufigen Suchbegriffen und damit wird der Markenname später in Suchergebnissen nach dem Ereignis, der Wortbedeutung oder ähnlichem gereiht.

7. Domain verfügbar

Oft ist eine .com-Domain unbedingt nötig. Wenn diese dann weder registriert, noch dem Vorbesitzer abgekauft werden kann, dann kann das ein Ausschlusskriterium sein. Heute sind aber auch weit mehr Top-Level-Domains nutzbar und eine andere passende Endung kann eine Lösung sein.

Fehler vermeiden

Es gibt sehr viele Möglichkeiten und bei Namen meist mehr als eine gute Lösung. Der Name wird ja mit der gesamten Marke überhaupt erst aufgeladen und kann erst mit der Zeit seine volle Kraft entfalten. Diese Fehler beim Naming sollte man jedenfalls vermeiden.

Drei mögliche Fehler beim Naming:

Missverständlich

Der Name hat eine zweite, unerwünschte Bedeutung. Kürzel können in anderen Fachgebieten eine ganz andere Bedeutung haben oder der Markenname in einer anderen Sprache. Mitsubishi hat sein SUV-Model »Pajero« genannt, das in der spanischen Vulgärsprache »Wichser« bedeutet. Das Modell wurde später in Spanisch-sprachigen Ländern »Montero« getauft.

Klischees oder überbeanspruchte Wörter

Innerhalb einer Branche gibt es immer bereits zu oft genutzte Strukturen, gleiche Abkürzungen oder Trends, die bereits zu oft verwendet wurden oder nach kurzer Zeit als vergangener Modetrend gelten können.

Nicht schützbar

Manche Begriffe sind rechtlich nicht schützbar. Beispielsweise können das Namen in Kombination mit Orts- oder Ländernamen sein.



Unsere Agentur hilft bei allen Aufgaben von Naming, von der ersten Idee, über die Domainregistrierung bis zur Markeneintragung in den notwendigen Ländern oder auf EU-Ebene.

Arten von Markennamen

Werfen wir einen Blick auf die verschiedenen Arten von Markennamen. Markennamen können in ihrer Struktur verschieden aufgebaut sein und unterschiedliche Konzepte können für eine Marke sinnvoll sein.

Markennamen basieren inhaltlich meist auf
* dem Gründer, der Gründerin oder der Gründungsgeschichte
* der Funktion oder Aufgabe
* den Eigenschaften
* dem Sinn/Purpose
* den Werten
* dem USP
* einer Branchen-, Gebiets- oder Produkteinschränkung

und formal auf
* einem Kunstwort aus einer Abkürzung oder durch das Zusammenziehen von Wörtern
* einer Wortneuschöpfung (Neologismus), ein Kunstwort mit nur lautmalerischer Bedeutungsnähe
* einer Metapher
* einer lateinischen oder andersprachlichen Übersetzung
* einer Kurzbezeichnung aus einzelnen Buchstaben (Acronym)
* einem Silbenkurzwort
* einer Vervielfachung von Worten, Wortteilen oder Silben
* zusammengesetzten, oft sehr einfachen, Wörtern
* einem Wort in kreativer Schreibweise, z.B. mit ausgelassenen Vokalen
* Nummern, Zahlen oder Zeichen

oder einer Kombination davon.

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Wenn Sie Unterstützung für die
Namensfindung oder Namens-
änderung Ihrer Marke brauchen,
dann kontaktieren Sie Klaus Hofegger
unter: +43 1 944 77 23 10 oder
klaus.hofegger@hofegger.com